Flüssigtapete gegen Schimmel an der Wand

Wärmebrücken an Gebäuden lassen sich nicht immer vollständig vermeiden. Treppenhäuser und Rollladenkästen zählen zu den typischen Bereichen, an denen Wärme stellenweise schneller nach außen dringt als an anderen Bauteilen.

Durch das unmittelbare Aufeinandertreffen von warmer Luft von drinnen und kalter Luft von draußen, kommt es an diesen Flächen relativ häufig zu einer Kondensation, die Stockflecken und Schimmelbelägen Vorschub leistet. Um diese Folgeerscheinungen zu umgehen, sollten Wandbeläge aufgenommene Feuchtigkeit so schnell wie nur möglich wieder an die Umgebungsluft abgeben können.

Die Vorteile von Baumwolle bei der Wandverkleidung nutzen

Baumwolle ist ein Stoff, der sehr rasch trocknet. Das zeigt sich an sommerlicher Kleidung, die aus Baumwolle hergestellt, erheblich mehr atmungsaktive Eigenschaften besitzt als Kunststoffe oder anderen Materialien. Was sich bei T-Shirts, Pullis, Hosen, Röcken und Unterwäsche bestens bewährt hat, lässt sich auch auf die Wandverkleidung übertragen.

Die Tapetenhersteller kreierten sogar eine eigene Verarbeitungsvariante. Das entwickelte Produkt nennt sich Flüssigtapete oder Baumwollputz. Mittels Sprühpistole oder per Glättekelle wird die Flüssigtapete auf die Wand aufgetragen. Ein textiler Wandbelag beschert auch noch einen wärmedämmenden Effekt, was einerseits die Heizkosten drosselt und andererseits den Wärmeaustausch nach draußen vermindert.

Flüssigtapeten tragen somit zur Vorbeugung von Schimmelpilzbefall bei, zumal die Aufnahme von Feuchtigkeit nicht mehr nur gezielt an bestimmten Stellen erfolgt, sondern über die gesamte Fläche verteilt.

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  • stefanie

    Ich habe schimmel stop verwendet und ist das okay nur jetzt habe ich das problem es stinkt nach klor!

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