Das Schimmelhaus im Mittelpunkt bei „Raus aus den Schulden“

Peter Zwegat half in der Vergangenheit schon zahlreichen verzweifelten Menschen aus einer hoffnungslosen Lage. Seine Popularität erreichte er als Schuldnerberater in der vom deutschsprachigen Privatsender RTL ausgestrahlten Reality-Serie „Raus aus den Schulden.“

Als ausgebildeter Verwaltungsbeamte absolvierte Peter Zwegat ein Studium in Sozialpädagogik und war danach im Sozial- und Gesundheitswesen beschäftigt. Im Jahre 1987 wechselte er sein Tätigkeitsfeld. Seitdem leistet er hervorragende Dienste bei einer Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle in Berlin.

In der Sendung vom 11.12.2013 setzte sich Peter Zwegat für eine vierköpfige Familie ein, deren Traum vom Eigenheim mit der Flucht aus dem verschimmelten Gebäude endete. Das Schimmelhaus brachte die junge Familie an den Rande des finanziellen Ruins.

Krankmachender Schimmel

Voller Freude zogen die Lübecker Eheleute 2010 in ihr neues Domizil: eine Gebrauchtimmobilie, die 125.000 Euro kostete. Doch schon bald litten beide Kinder an Atemwegserkrankungen, die nicht ausheilen wollten. Die konsultierten Ärzte waren zunächst ratlos, doch als die ersten Fäulnisstellen im Haus entdeckt wurden, war die Ursache für die ununterbrochenen Atemwegsbeschwerden der Kinder schnell gefunden.

Das Holzhaus barg ein gewaltiges Schimmelproblem, das erst in seinem vollen Umfang erkannt wurde, nachdem der Wohnzimmerboden entfernt war. Ein gerufener Sachverständiger riet zum sofortigen Auszug. Die Familie siedelte in eine Mietwohnung um. Doch nun waren jeden Monat die Kreditrate und zusätzlich auch noch die Miete fällig, zu viel für das Einkommen des Familienvaters.

Peter Zwegat als Retter in der Not

Das Lübecker Ehepaar vermutete zwar, dass der Schimmelbefall der Hausvorbesitzerin bekannt war, beweisen konnte sie es aber nicht. Weil ihnen eine Prozesskostenhilfe vorenthalten wurde, wandten sie sich an RTL und Herrn Zwegat. Dieser rief umgehend einen Experten, der zu dem Schluss kam, dass der Preis für das Haus viel zu hoch angesetzt war. Sein Schätzwert lag bei 90.000 Euro. Der Fachmann erklärte zudem, dass eine Sanierung teurer käme als ein Abriss. Der Wert des Haus entspräche demnach dem Preis für das Grundstück abzüglich der Abrisskosten.

Das waren 29.000 Euro. Für diesen Betrag war schnell ein Käufer gefunden. Verblieben noch die Schulden bei der Bank. Peter Zwegat trat in Verhandlung mit dem Kreditgeber, der sich glücklicherweise auf einen Vergleich einließ. Den noch offenen Betrag konnten sich die Eheleute bei Verwandten besorgen und so war der Schreck um das Schimmelhaus bald ausgestanden.

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