Mit dem Schimmelwächter Feuchtigkeit in der Wohnung sofort erkennen

Der Schimmelwächter schlägt Alarm, bevor Schimmelpilze in der Wohnung Fuß fassen

Außenwände sind besonders anfällig für Schimmelpilze, weil durch die nach außen dringende Wärme Kältebrücken entstehen können, die Luft kondensieren und Schimmel entstehen lassen. In älteren Gebäuden dringt gegebenenfalls auch noch durch die Witterung Feuchtigkeit von außen in die Wand ein, was die Entfaltung von Schimmelpilzen noch verstärkt. Möglichst trockene Wände stellen die wichtigste Voraussetzung im Kampf gegen Schimmel dar. Normalerweise wird feuchtes Mauerwerk aber erst erkannt, wenn sich die ersten Schimmelpilze ausgebreitet haben. Der Schimmelwächter macht schon viel früher auf ein vorhandenes Schimmelrisiko aufmerksam. In diesem Stadium eingeleitete Gegenmaßnahmen schließen die Bildung von Schimmel aus.

Die Konzipierung des Schimmelwächters

Aus der Kooperation zwischen der ADVISAN Dr. Missel GmbH und des schweizerischen Unternehmens ROTRONIC AG entstand der Schimmelwächter als Produkt zur Schimmelüberwachung, das sich zum Einsatz in Wohnräumen bestens eignet. Während andere Messgeräte lediglich die Feuchtigkeit in der Luft messen, verschafft der Schimmelwächter einen Überblick über die Mauerfeuchte.

Schimmelwächter Video

Der MDR hat das Funktionsprinzip des Schimmelwächters verfilmt. Im nachfolgenden Youtube-Video sehen Sie den Schimmelwächter im Einsatz. Im letzten Drittel des Videos sieht man deutlich, wie der Feuchtigkeitssensor des Schimmelwächters auf der Wand aufliegt. Nur so kann eine korrekte Messung erfolgen.

 

Das Wirkungsprinzip des Schimmelwächters

Beim Schimmelwächter handelt es sich um ein Oberflächenfeuchtigkeitsmessgerät mit Batteriebetrieb, das speziell zur Feuchtigkeitsbestimmung von Wänden entwickelt wurde. Somit lassen sich ganz gezielt Oberflächen bezüglich eines gefährlichen Feuchtigkeitsbereichs kontrollieren, denn je mehr Feuchtigkeit auftritt, umso höher das Risiko von Schimmelbildung. Der Sensor des Schimmelwächters liegt direkt auf der Wand auf. Die Messung berücksichtigt die im Mauerwerk vorhandene Feuchtigkeit.

Der Kontrollmechanismus

Der Schimmelwächter ist mit vier blinkenden Lämpchen in unterschiedlichen Farben ausgestattet. Ähnlich einer Ampel handelt es sich um nebeneinander angeordnete Lichtsignale in grüner, gelber und roter Farbe.

  • Grün:
    Blinkt das grüne Lämpchen, ist alles in bester Ordnung. Die Feuchtigkeit liegt unterhalb von 70 %. In diesem Bereich ist keine Schimmelbildung möglich.
  • Gelb:
    Das gelbe Lämpchen weist auf eine Feuchte zwischen 70 % und 80 % hin, was einen kritischen Bereich für die Entstehung von Schimmel darstellt. Das Lüften des betreffenden Raumes wird empfohlen, damit sich der Feuchtigkeitsanteil wieder unterhalb von 70 % einpendelt.
  • 1x Rot:
    Sobald ein rotes Lämpchen aufleuchtet, muss dringend gelüftet werden, denn die Feuchtigkeit ist auf über 80 % angestiegen. Ein derartig hoher Feuchtigkeitsanteil begünstigt die Bildung von Schimmel. Die rote Anzeige erscheint eventuell auch beim Kochen oder nach dem Duschen.
  • 2x Rot:
    Die höchste Alarmstufe löst der Schimmelwächter bei einer Feuchtigkeit ab 90 % aus. Innerhalb dieses Bereichs ist eine Schimmelbildung sehr wahrscheinlich. Sie lässt sich durch ausgiebiges Lüften verhindern oder es bedarf weitere Maßnahmen, um Schimmel zu vermeiden.

Das richtige Lüften lernen

Der Schimmelwächter überzeugt nicht nur als Kontrollgerät. Durch sein Wirkungsprinzip erfolgt auch noch eine fortlaufende Anweisung zum optimalen Lüften. Da die aufblinkenden Lämpchen zum Öffnen der Fenster auffordern, erfolgt mit der Zeit eine Sensibilisierung für notwendig werdende Zeitpunkte zum Durchlüften. Die Anbringung von Schimmelwächtern wird häufig nach Schimmelsanierungsmaßnahmen empfohlen, um einer Schimmelneubildung entgegenzuwirken.

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