Schimmelpilzallergie Diagnose

Oft bestätigt erst die Diagnose Schimmelpilzallergie den Verdacht auf Schimmelpilzbefall im Haus

Prinzipiell wird unter einer Schimmelpilzallergie eine Überempfindlichkeit gegenüber den Sporen von Schimmelpilzen verstanden. Die Krankheitserkennung bei einer Schimmelpilzallergie kann mit Schwierigkeiten verbunden sein, wenn der Schimmelpilzbefall noch gar nicht entdeckt wurde, weil er sich hinter Schränken oder an versteckten Ecken befindet.

Intensive Beobachtung erforderlich

Die häufigsten Schimmelpilzallergien werden durch das Einatmen der Sporen ausgelöst. Leider sind Schimmelsporen nicht grundsätzlich sichtbar, deshalb wird die Allergie manchmal erst sehr spät erkannt. Da sich die Menge der entwickelten Sporen je nach Schimmelart und Jahreszeit ändert, treten die Symptome bei einer Schimmelpilzallergie manchmal nur in saisonalen Schüben auf. Ob Atemwegserkrankungen aber tatsächlich auf vorhandene Schimmelpilzsporen zurückzuführen sind, lässt sich zunächst durch intensives Beobachten feststellen, und zwar wo und wann die Krankheitszeichen am heftigsten hervortreten.

Der Allergietest klärt aufSchimmelpilzallergie News

Oftmals wird eine Schimmelpilzallergie mit Heuschnupfen verwechselt. Meidet die betreffende Person den Aufenthalt im Freien und die Beschwerden verringern sich trotzdem nicht, können Schimmelpilze die wahren Auslöser der Allergie sein. Außer Atemwegsproblemen können bei einer Schimmelpilzallergie auch Bindehautentzündungen, Magen- und Darmbeschwerden, Migräne und Fieber auftreten.

Im Winter erscheinende Symptome schließen eine Pollenallergie sehr wahrscheinlich aus. Die absolute Sicherheit gewährt letztendlich ein vom Arzt durchgeführter Allergietest. Zumeist wird ein Pricktest angewandt, bei dem allergieauslösende Stoffe in die Oberhaut gestochen werden. Auftretende Rötungen oder Quaddeln bestätigen schließlich den Verdacht.

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