Hustenreiz durch Schimmelsporen

Zu den Krankheitszeichen von Erkältungen und grippalen Infekten zählt für gewöhnlich ein unangenehmes Halskratzen, das Reizhusten auslöst. Die vor allem im Herbst, Winter und zeitigem Frühjahr auftretenden Infektionen breiten sich durch Viren und ggf. durch Bakterien aus.

Die Dauer einer typischen Erkältungskrankheit, bei der die Schleimhäute von Nase, Nebenhöhlen, Hals und Bronchien betroffen sein können, beträgt normalerweise bis zu 10 Tagen.

Bei Erwachsenen kommt es durchschnittlich zu 2 bis 3 grippalen Infekte pro Jahr. Kinder sind anfälliger, deshalb liegt bei Ihnen der Mittelwert etwas höher. Eine echte Grippe, die in der Regel spontan und heftig beginnt, geht generell mit schlimmeren Symptomen einher.

Krank durch Schimmel: Wenn ständiger Hustenreiz durch Schimmelsporen zum Problem wird

Krankheiten durch Schimmel lassen sich vermeiden

Schimmelsporen durch ein Labor bestimmen lassen

Schimmelpilze verfügen über toxische Eigenschaften. Einerseits geben sie mit Giftstoffen versehene Schimmelpilzsporen an die Umgebungsluft ab und andererseits produzieren sie toxinhaltige Stoffwechselprodukte.

Im Freien lassen sich Schimmelpilze nicht vermeiden. Ein gesunder Organismus kann sich gegen die üblichen Konzentrationen in der Luft wehren. Liegt jedoch ein Schimmelbefall in der Wohnung vor, steigt die Belastung der Luft sprunghaft an.

Reizhusten und sonstige allergische Beschwerden können die Folge sein. Besonders empfindlich reagieren die Schleimhäute in Mund, Rachen, Nase und Augen.

Langanhaltenden Reizhusten nicht auf die leichte Schulter nehmen

Wer sich über Wochen und Monate mit Husten und Schnupfen abplagt, sollte bei der Suche nach den Ursachen auch eine Schimmelbelastung in der eigenen Wohnung in Betracht ziehen. Nicht immer zeigen sich schmierige Schimmelbeläge in aller Deutlichkeit.

Wird bei einem Rundgang durch Wohnung und Haus nichts Auffälliges entdeckt, empfiehlt sich, der Sache etwas genauer auf den Grund zu gehen. Schimmel kann unter Umständen hinter Schränken und Wand-, Decken- und Bodenverkleidungen stecken.

Notfalls bringt ein Schimmeltest Licht ins Dunkle. Krank durch Schimmel muss nicht sein, wenn es den aggressiven Schimmelpilz-Toxinen an den Kragen geht, indem sie aus der Wohnung verbannt werden.

Wenn der Arzt Aspergillose diagnostiziert

Eine Aspergillose geht weit über einen Reizhusten durch Schimmelpilze hinaus. Bei einem solchen ärztlichen Befund wurden bereits Organe in Mitleidenschaft gezogen.

Als Auslöser einer Aspergillose fungiert in den meisten Fällen der sauerstoffabhängige Schimmelpilz mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Aspergillus fumigatus.

Er bevorzugt Tapeten, Papier, Kartonage, Baumwollstoffe, Heu, Schaumstoffmatratzen und Polstermöbel als Lebensraum, jeweils eine übermäßige Feuchtigkeit vorausgesetzt.
Organe, die bei Aspergillose befallen sein können: Haut, Ohren, Nasennebenhöhlen, Lunge, Herz, Nieren und das Zentralnervensystem. Eine vom Arzt einzuleitende Therapie hängt von der Entfaltungsart der Aspergillose ab.

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