Häufig unterschätzte Gefahr für die Gesundheit – Schimmelpilz in der Wohnung

Die Sporen der Schimmelpilze befinden sich überall in der Luft und sind in normaler Konzentration harmlos. Vermehren sich diese jedoch unkontrolliert und übersteigen Grenzwerte, können sie eine Bedrohung für unsere Gesundheit darstellen.

Welche gesundheitliche Auswirkungen Schimmel in der Wohnung hat

Besonders Menschen mit Neigung zu Allergien, Asthmatiker und Personen mit geschwächter Immunabwehr sind anfällig für Krankheiten, die die eingeatmeten Sporen verursachen können.

Zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen zählen:

  • Schleimhautreizungen
  • ständige Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Gelenkbeschwerden
  • Neurodermitis und
  • in erster Linie Atemwegsprobleme.
Schimmelpilz in der wohnung

Schimmelpilz in der wohnung kann die Gesundheit gefährden

Auch Menschen, die nicht aufgrund von Allergien und einem schwachen Immunsystem für derartige Beschwerden prädestiniert sind, können bei einer permanent hohen Konzentration der Sporen in der Atemluft krank werden. Häufig bedeutet es für Betroffene einen langen Leidensweg bevor überhaupt erkannt wird, dass der Schimmel die Ursache für ihre Beschwerden ist.
Sollten Sie Schimmel in Ihren vier Wänden feststellen, ist sofortiges Handeln Ihrer Gesundheit und besonders dem Wohlergehen Ihres Kindes zuliebe unerlässlich!

Damit es gar nicht erst zum Schimmelbefall in der Wohnung kommt, sollten Sie die folgenden Tipps beachten.

  1. Richtiges Lüftungsverhalten
    Nach Möglichkeit sollten alle Fenster mehrmals am Tag weit geöffnet werden, sodass Durchzug entsteht. Das sorgt für einen kompletten Luftaustausch. Im Winter ist das Stoßlüften für ein paar Minuten ausreichend.
  2. Die Wohnung ausreichend heizen
    Gut geheizte Räume sorgen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch wird. Denn eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt den Schimmelbefall.
  3. Feuchtigkeit in Küche und Bad abziehen lassen
    In Küche und Bad entsteht oft die größte Luftfeuchtigkeit. Für das Bad gilt, dass nach jedem Baden oder Duschen das Fenster weit geöffnet wird, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Beim Kochen sollten Sie die Dunstabzugshaube anstellen.
  4. Kleidung auf keinen Fall in der Wohnung trocknen
    Auch beim Trocknen der Kleidung in der Wohnung entsteht sehr viel Feuchtigkeit. Um diese zu vermeiden, sollten Sie Ihre Kleidung immer in der Waschküche bzw. auf dem Balkon oder im Trockner trocknen.
  5. Kopfkissen und Decke oft heiß waschen
    Waschen Sie Ihre Bettdecke und Ihr Kopfkissen regelmäßig bei 95 Grad. Denn der Nachtschweiß sorgt dafür, dass sich Schimmelpilze gerne dort einnisten.

Fazit:

Schimmelpilze in der Wohnung können eine erhöhte Gefahr für Ihre Gesundheit darstellen und viele Probleme, von Atemwegsbeschwerden bis hin zu Neurodermitis, verursachen. Vorbeugen ist die beste Methode, damit es erst gar nicht so weit kommen muss.

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